Gästebuch


Von: Justus Jansen
Date: 16 Dez 2011
Mein Name ist Justus Andre Jansen ,ich bin 10 Jahre alt,ich bin der Großneffe von Alfred Reimann und der Enkel von Hans Rother. Ich interessiere mich sehr für Schlesien.



Von: Bettina Ruppelt
Date: 15 Okt 2008
Mehr oder weniger zufällig ist mein Interesse an Protzan geweckt worden. Ich studiere Geschichte und habe ein Praktikum in unserem Stadtarchiv in der Region Hannover gemacht. Dabei wurde mir (Jahrgang 1987) erstmals (durch kleinbürgerliches Gerede wie "flüchtlingskind", "stammst ja nicht von hier" usw) bewusst gemacht, dass ich erst die zweite in Niedersachsen geborene Generation bin. Meine Großeltern stammen aus Schlesien, Kreis Frankenstein. Die Familie meines Opas (Herbert Ruppelt) hatte Landwirtschaft in Protzan. Noch heute hängt er sehr an seiner eigentlichen Heimat. Ich werde mich mit der Geschichte der vertriebenen Deutschen weiter beschäftigen und plane, meine Bachelorarbeit darüber zu schreiben.


Von: Horst Jacobowsky
Date: 19 Feb 2007
Hallo liebe heimatvertriebene Schlesier,
Noch nach über sechzig Jahren ist es nicht zu verstehen und nachzuvollziehen, dass es möglich war, Millionen von Deutschen aus Ihrer angestammten Heimat östlich der Oder-Neiße-Linie gegen geltendes Völkerrecht zu vertreiben. Unsere Kultur, unsere geschichtliche Leistung und die Vertreibung dürfen niemals vergessen werden. Die schlesische Jugend mit Sitz in Görlitz trägt unser Heimatliebe weiter in die Zukunft. Meine Meinung über Vertreibung kann einmal auf meiner Hompage: www.horstjacobowsky.de oder in meinem neuen Buch: Geboren in ...., Vertrieben aus..., Begeistert von ... Schlesien nachgelesen werden. Auch habe ich wunderschöne Bilder z.B. vom Ring in Frankenstein mit dem schiefen Turm , Kamenz, Nimptsch, Reichenbach, Zobten und den Städten um Frankenstein gedreht. Damit können alle Schlesier, die nicht mehr in die Heimat fahren können, ihre Jugendspielplätze in die Wohnstube auf den Fernsehbildschirm holen. Buch und Filme sind wunderschöne Geschenke für die schlesischen Eltern, Oma oder Opa und alle Menschen, die Schlesien lieben. Eure Nupper aus den Lauterbacher Straßenhäusern, Horst Jacobowsky. Glück auf Schlesien.


Von: Heinz Kornemann
Date: 07 Jul 2006
Bei der Recherche zu einem neuen Buch bin ich auf diese Seite gestoßen. Mit Betroffenheit habe ich die Berichte über die Vertreibung gelesen. Ähnliches hat sich leider auch in vielen anderen Orten abgespielt. Aber auch umgekehrt, Deutsche haben im KZ sogenannte "Untermenschen" zu Tode gequält. Verschleppte Polen und Russen wurden in Deutschland nach der Devise "Vernichtung durch Arbeit" umgebracht. All diese Verbrechen sind durch nichts zu rechtfertigen. Da schließe ich mich den Zeilen von Mariusz Gansner (27 Oct 2002) an: Deutsche waren es, die diese Kriegsmaschine mit der ganzen Grausamkeit ins Rollen gebracht hatten. Wir dürfen uns nicht mehr von Scharfmachern aufhetzen lassen. So wie wir uns mit unserem "Erbfeind" Frankreich versöhnt haben, so müssen wir uns auch mit Polen versöhnen. Gehen wir ohne Vorurteile aufeinander zu, reichen uns die Hand, und werden Freunde. Wie sagte Mariusz Gansner in seinen Zeilen: Gute und schlechte Leute gibt es überall.
Heinz Kornemann
Wolfsburg


Von: Wolfgang Dornbach
Subject: Eintrag ins Gästebuch
Date: Tue 07 Apr 2006
Hallo Familien- und Heimatforscherforscher! Es ist schon interessant was man zufällig im Internet findet! Eine ansprechende und informative Homepage über unsere schlesische Heimat. Seit 1990 wohne (Zweitwohnsitz!) ich mit meiner jungen Familie wieder in BANAU (polnisch Dzbanow) – (Kreis Frankenstein/Schlesien (Zabkowice SL) im Heimatort meiner 1946 vertriebenen Mutter!! Die Familie Pastuch / Sech meiner Frau kommt aus Ostpolen (jetzt in der Ukraine Raum Lemberg = Lwow) Über einen Gegenbesuch auf unserer Homepage würde ich mich freuen. Ganz herzliche Grüße von Ihrer Dornbach-Beckert-Pastuch-Familie aus WESTFALEN und SCHLESIEN !!

Von: Hans Schaedel
Subject: Gruß aus Kanada
Date: Tue 09 Mar 2004
Ursprünglich wollte ich etwas über Dittmannsdorf, von wo mein Großvater, Wilhelm Werner, stammt, lesen, da bin ich auf Protzan gestoßen. Meine Urgroßmutter, Karoline Werner, geb. Nikolaus, 1818-1903, stammt von dort. Sie, katholisch, heiratete Wilhelm Werner, der Kutscher beim evangelischen Pfarrer in Dittmannsdorf war. Mein Großvater war Lehrer in Frankenstein und hatte sich sehr mit dem Heimatbuch des Kreise Frankenstein beschäftigt. Seine Schwester hatte einen Schramm in Dittmannsdorf geheiratet. Vielleicht weiß jemand etwas näheres. Ich selbst habe meine Jugend in Löwenberg verbracht und bin nach dem Kriege oft dort gewesen, auch in Frankenstein. Hans Schaedel

Von: Günter Volk
Subject: Vorfahrensuche aus Protzan Familie Pätzold
Date: Sat, 14 Feb 2004

Ich bin von ihrer Seite sehr beeindruckt !!! Leider konnte ich die Namen PÄTZOLD oder GROMES nicht finden. Diese haben bis April 1946 in Protzan gelebt wo meine Mutter Helga Pätzold geboren wurde. !!! HILFE !!! !!! HILFE !!! !!! HILFE !!! Wer kennt die Namen oder kann mir sagen wo Sie in Protzan gewohnt haben. Ich freue mich über jeden Hinweis. Kontaktadresse:guentervolk@freenet.de Tel. 0174/5898253

Von: Rudi Alber
Subject: Rudi Alber - damalige Adresse: Protzan Nr. 1
Date: Sat, 19 Aug 2000

Mit großem Interesse habe ich Ihre Seiten gelesen ... schönen Dank für diesen heimatlichen Beitrag !
Ihr Rudi Alber

Von: Ulf Porrmann
Subject: Internet
Date: Wed, 18 Oct 2000

Leute, da bin ich aber begeistert, was Ihr da zustande gebracht habt. Das gefällt mir!
Ich stamme aus Weigelsdorf/Eulengebirge, Krs. Reichenbach (i. Schles.). Wir Evangelischen Weigelsdorfer gehörten zur Kirche in Lampersdorf, Krs. Frankenstein, über die gerade eine alte Chronik von 1929 erweitert und neu aufgelegt wurde.
Weiter so! und: suste nischt, ocke heem!
Beste Grüße von der Elbe
Ulf Porrmann

Von: Gisela Külzer
Date: Fri, 3 Nov 2000
Subject: Home page protzan

Hallo,
war das eine freudige Überraschung , die ausführliche Homepage von Protzan im Internet zu finden. Nach meinem Heimatdorf Peterswaldau im Eulengebirge ist mir Protzan von allen schlesischen Ortschaften am meisten vertraut. Hier verlebte ich bei meinem Großvater Arthur Görlitz und meiner Tante Maria Görlitz, Vater und Schwester meiner Mutter, viele schöne Ferienwochen. Meine Tante war von etwa 1925 bis Kriegsende 1945 Lehrerin an der Volksschule in Protzan und unterrichtete überwiegend die Kinder der vier Grundschulklassen. Nach der Vertreibung durch die Polen 1946 war Maria Görlitz als Lehrerin in Friesheim Kr. Euskirchen im Rhdl. Tätig. Dort hat sie auch 50 jähriges Lehrerinnen Jubiläum gefeiert. Nach Protzan fuhren wir mit der Staatsbahn von Reichenbach bis Frankenstein und weiter mit der Kleinbahn nach Protzan. Oft liefen wir auch den schönen Feldweg durch die wogenden Felder und immer grüßte uns der Kirchturm von Protzan. Das letzte Wegstück führte an einer ganz kleinen Feldkapelle vorbei, wo ein Gebet gesprochen wurde. Großvater und wohnten in dem großen Haus, was auf der letzten Ansichtskarte ihrer Homepage im Vordergrund steht. Es gehörte dem Amtsvorsteher a.D. Bruno Welzel, der uns immer sehr herzlich begrüßte. So bald wie möglich liefen wir nebenan zum Bauernhof Langnickel, wo wir mit der jüngsten Tochter, die in meinem Alter war spielen durften.
Beim Kaufmann Fulde erstanden wir für RM.0.10 Tonibonbon, wenn wir auf dem Weg zur Schule waren und unsere Tante in der Pause besuchen durften.Mit den Schulkindern spielten wir in der Pause unter den riesengroßen Lindenbäumen. Unmittelbar daneben war die Kirche und der Kirchhof, auf dem meine Großeltern begraben liegen. Gut in Erinnerung sind mir noch die Gänsscharen, wenn sie über die Dorfstraße zu den Teichen zogen.Diese Gänsriche verdeitigten mit Gezische und Flügelschlagen ihre Herde. Protzan beeindruckte mich schon damals mit seinen gepflegten Bauernhöfen und verströmte ein Gefühl von Wohlstand und Frieden. Die besonders große Kirche stand auf der höchsten Erhebung und grüßte weit ins Land.
Viele Bräuche und Kirchenfeste habe , die es bei uns in Peterswaldau nicht gab, erlebte ich hier. Besonders ist mir die Karwoche und das Osterfest in Erinnerung geblieben. Ich habe mir die Homepage von Protzan komplett ausgedruckt und sie dem von mir geschriebenen Buch "Großmutter erzählt aus ihrer Kinder-und Jugendzeit in Schlesien", das ich für meine Kinder und Enkel geschrieben habe angefügt.
In heimatlicher Verbundenheit grüße ich die Protzaner
Gisela Külzer geb. Hoffmann aus Peterswaldau

Von: Joachim Goebel
Date: Sun, 12 Nov 2000
Hallo,
ich habe noch nicht viel gelesen, aber ausgedruckt. Nächste Woche nehme ich den Beitag meiner Mutter mit. Beim überfliegen habe ich festgestellt, daß sie auch genannt ist. : Hilde Goebel geb. Pauli .
Herzlichen Dank
Joachim Goebel

Von: Ulf Porrmann
Date: Sun, 27 Nov 2000
Zum Bericht Vertreibung:
Es erscheint erforderlich, in dem Bericht einen gravierenden Fehler zu korrigieren: Der Güterzug erreichte die damals englisch besetzte Zone nicht in Marienborn. Im Zuge der "Aktion Schwalbe" wurden ab 26.2.1946 bis 2.1.1947 (nach den Transportlisten) 579.224 Personen aus Schlesien über Kohlfurt und durch die russisch besetzte Zone nach Mariental (!) gebracht. Der letzte Transport war am 19.12.1946 in Reichenbach/Schles. zusammengezogen und am 28.12.1946 in einen beheizten Zug verladen worden. Sechs Personen verstarben auf dem Transport.
Das Flüchtlingslager Mariental (1946 - 1947) war in einem ehemaligen Fliegerhorst untergebracht. In den Kasernenbauten lebten Polen, die Richtung Osten wollten bzw. sollten, während in den Fahrzeughallen die deutschen Vertriebenen auf Strohlager unterbracht wurden. Nach zügiger Kontrolle wurden die Menschen nach ein bis zwei Tagen zu Ihren Aufnahmeorten weiter transportiert.
Die Transporte umfaßten jeweils 1600 bis 1700 Menschen und es kamen täglich zwei Transporte aus Schlesien an. Es darf auch nicht vergessen werden, daß eine große Zahl von Transporten in der russisch besetzten Zone blieb und für diese Menschen besonders im Lager Annaberg/Erzgeb. erste Aufnahme und Weiterverteilung erfolgte.
Über die Situation in Mariental gibt ein 1997 durch die Gemeinde Mariental herausgegebenes und äußerst lesenswertes Buch "Das Flüchtlingslager Mariental (1946 - 1947) und die Vertriebenentransporte aus Schlesien (1946 - 1947)" ausführlich und erschütternd Auskunft.
Es mag vielleicht unerheblich scheinen, ob es sich damals um Marienborn oder Mariental handelte, ich denke aber, aus sachlichen Gründen sollte man da genau sein. Das schon, um zu vermeiden, daß Flüchtigkeitsfehler weiter durch die Geschichte geschleppt werden. Und die Leute, die in Mariental täglich an die 3000 Menschen "logistisch" zu betreuen hatten, haben damals Unvorstellbares geleistet, obgleich alle Bedingungen um ein Vielfaches schlechter waren als heute, wo man sich der Computer und anderer Technik bedienen kann. Man stelle sich das heute mal vor!!
- Ich wollte eiegentlich nur sagen, daß das Lager nicht in Marienborn lag und nun habe ich mich so verbreitet (Entschuldigung!!)-
Damit: nichts für ungut und macht bloß so weiter, Ihr seid gut!!

Beste Grüße Ulf Porrmann
aus Weigelsdorf /Eulengeb. Krs. Reichenbach/Schlesien (jetzt Hamburg)

Von: Miguel Rodriguez
Date: Thu, 28 Dec 2000
Als Amerikaner, der oft durch Schlesien gefahren ist, habe ich ein riesiges Interesse an dieser Region entwickelt, an ihrer Kultur, Architektur, sowie auch ihrer Geschichte. Schlesien ist ein malerisches Gebiet, ein buntes und reiches Land. Als eine der wichtigeren Schauplaetze der mitteleuropaeischen Geschichte, Handel und Kunst, wurde Schlesien durch eine hohe Kultur gepraegt. Viele von den schoensten und grossartigsten Leistungen der deutschen Zivilisation sind hier zu finden, Auswirkung der vielen Generationen deutscher Einwohner.
Letztes Jahr bin ich von Schweidnitz nach Muensterberg gereist. Entlang der Hauptstrasse dehnen sich Waldhufendoerfer aus, unendliche malerische Siedlungen mit Fachwerkbauten und barocken Kirchen. Diese Region, das Sudetenvorland am Fusse des Eulengebirges sieht heute noch fast wie Bayern oder Sueddeutschland aus! So viele Doefer habe ich mittlerweile gesehen: Gnadenfrei (Peilau), Langenbielau und Kreisau unter anderen. ABER AM SCHOENSTEN, war ein traeumerisches Dorf noerdlich der Strasse...ein perfektes Bild von entzueckenden Haeusern und einem praechtigen Kirchturm...PROTZAN!

Ich war so ueberzeugt, dass ich sofort meine Plaene geaendert hat und dort gefahren bin... Waehrend der naechsten Stunde bin ich durchs schoene Tor im Friedhofsmauer gelaufen, in die Kirche gegangen, durch die Seitenstrassen spaziergegangen. Es war ein himmelblauer Tag, was mir besonders gefallen hat, da ich schon in einem himmlischen Orte war!
Gruesse aus San Diego, Kalifornien!!!

Miguel Rodriguez
7767 Linda Vista Rd. #4
San Diego, CA 92111
USA



Von: Dirk Zentara
Date: Thu, 04 Jan 2001
Hallo Leute,
ich bin durch Zufall bei der Ahnenforschung auf Eure Seite gestoßen und hier längere Zeit hängen geblieben. Ich bin sehr beeindruckt mit welchem Aufwand und wie genau Sie das Dorf Protzan und seine Geschichte beschreiben. Es ist selbst für einen nicht selbst betroffenen und Ortsunkundigen sehr schön zu lesen. Ich selber suche nach Hinweisen zu der Familie Porrmann, die Ursprünglich im Kreis Waldenburg in Schlesien gelebt hat aber schon vor dem Zweiten Weltkrieg ins Ruhrgebiet (Gelsenkirchen) gezogen ist. Mir ist nur bekannt, daß diese aus dem Dorf Altwasser bei Waldenburg stammen, ich konnte es aber auf noch keiner Karte finden. Ich bin für jeden Hinweis der mir bei der Ahnenforschung weiterhilft dankbar .
Viele liebe Grüße

Dirk Zentara


Von: Markwart Lindenthal
Date: Sun, 4 Mar 2001 15:55:12 +0100
Auf der Suche nach "Haager Landkriegsordnung" stolperte ich in Ihre Seite. Ich bin erschüttert über das, was dort berichtet wird. Ich hoffe darauf, daß das Ende von Protzan dem Vergessen entrissen werde! Ab sofort ist von www.mitteleuropa.de ein Verweis auch zu diesem geschundenen schlesischen Dorf gelegt: alle Welt muß wissen, welche Grausamkeiten die Ostdeutschen nach dem Krieg erdulden mußten.
Ich habe Ihre geschichtlichen Darstellungen noch bei weitem nicht vollständig studiert, das beansprucht ja viele Stunden. Ähnliche Erlebnisse der Nachkriegszeit kannte ich bisher nur aus dem Sudetenland und aus Oberschlesien.
Es wird Zeit, daß auch deutsche Regierungen endlich einsehen: Völkerrecht ist unteilbar, gilt auch für Deutsche und auch für Deutschland. Wie will Polen die Massenverbrechen je wieder gutmachen? Oder soll es mit diesem verbrecherischen Erbe Eingang finden in die EU?
Wer waren eigentlich "die Polen", die sich gleich nach der russischen Front überall als Herrenmenschen und als Richter über Tod und Leben aufspielten?

Beste Grüße von Markwart Lindenthal

www.mitteleuropa.de --- Völkerrecht und Völkerverständigung
www.fraktur.de --- Die Deutsche Frakturseite
www.kirchberg-nordhessen.de --- Kirchberg hier und in aller Welt



Von: Joachim Loske
Date: Fri, 2 Mar 2001 15:34:10 +0100
Hallo Schwester Doris!
Heute endlich auch von mir eine Antwort! Ich freue mich immer wieder, in diesen Zeilen zu lesen! Es werden doch viele Kindheiterinnerungen wach!
Dein Bruder Joachim
Im Herzenacker 23
55435 Gau-Algesheim



Von: Randolf Hirzel
Date: Fri, 18 Sep 2001 15:34:10 +0100
Hallo miteinander,
ich habe gerade zufällig Ihre Seiten gesehen, und bin positiv überrascht soeinen guten Bericht über ein Dorf in Schlesien zu sehen. Ich stamme aus Süddeutschland, habe also durch die Familie keinen Bezug zu Schlesien oder den anderen ehemals deutschen Gebieten. Ich werde Ihre Seite weitergeben, sie ist für den einfachen Bürger bedeutend interessanter und verständlicher als die meisten politisch geformten Berichte, die ja immer nur einen Überblick schaffen können.
Mit freundlichen Grüßen
Randolf Hirzel



Von: Wolfgang Kupke
Date: Mon Dec 10 14:49:28 2001
Ich wollte nur wissen, ob der Barthold vom "Unternehmen Barthold" mit oder ohne h geschrieben wird, weil ich gerade Berichte über Flucht und Vertreibung zu einem Buch zusammenstelle, da fand ich Ihre Seiten und bin nicht wieder davon losgekommen. Ich habe alles ausgedruckt und mehrfach kopiert. Ich beglückwünsche Sie zu dieser Leistung. Das Leid unserer Eltern und Großeltern und die Geschichte, wie sie die kleinen Leute erlebt haben, darf nicht vergessen werden. Nach diesem "Denkmal im Internet" ist m.E. ein "Denkmal in Stein" in Protzan angebracht, denn auch die Polen müssen der Wahrheit ins Auge schauen, damit wir uns in Augenhöhe im gemeinsamen Europa die Hände reichen können.Mit Grüßen an alle Protzaner
- Wolfgang Kupke aus Halle, geboren 1939 in Breslau



Von: Peter Rust
Date: 25 Feb 2002
Mit herzlicher Anerkennung
schicke ich liebe Grüße an die Ersteller diser Homepage. Ich selbst bin ein "Schlesierkind" und werde am 29.02.1952 50 Jahre alt. Meine Mutter stammt aus Protzan und war Tochter des "Alfred Wasner", leider fehlen mir persönlich sämtliche Daten dieser Stammreihe. Falls einer der Leser etwas wissen sollt, würde ich mich über eine Nachricht freuen. Das Heimatbuch war interessant und teilweise erschütternd zu lesen. Aber eben diese Geschichte sollte bekannt bleiben.
Ich Grüße herzlichst aus Niedersachsen, Neustadt a/Rbge
und verbleibe Peter Rust
ruspetladerholz@gmx.de


Von: zobten
Date: 29 Mar 2002
Hallo Doris, ich habe heute Deine schöne Internetseite besucht. Besonders interessiert hat mich die Seite Ortskarte von Protznan. So etwas hätte ich auch gern von Raaben/Schweidnitz. Leider weis ich nicht, wie ich die vielen Namen zusammen bekommen soll.

Viele Grüsse, Knut
www.zobten.de



Von: BERND BULITZ
Date: Sat, 17 Aug 2002
Nach der ersten Überraschung welche ich erlebte, als ich den Namen BULITZ in einen Suchmotor gab, und die Seite PROZAN geöffnet wurde, überkommt mich nun das Bedauern, dass meine Eltern dieses nicht mehr erleben durften. Die Prozaner Kirche kannte ich seit meiner jüngsten Kindheit, da der Vater diese aus Balsaholz nachgebaut hatte. Meine Eltern waren OTTO und ELISABETH BULITZ geb. KNAPPE. Ich gratulire Ihnen zu dieser schönen WEB SITE.
Dr. Bernd Bulitz / Frankreich




Von: Mariusz Gansner
Date: 27 Oct 2002
Ich als 30 Jähriger Pole habe die ganze Vertreibungsgeschichte in einem Atemzug gelesen.Berichte von Augenzeugen sind immer der interesanteste Leserstoff.Gute und schlechte Leute gibt es überall und so war es auch während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Mir ist klar das die Vertreibung für viele Millionen von Deutschen eine grausame Erfahrung sein musste, aber vergessen Sie nicht, dass auch viele andere Völker dazu gezwungen wurden (Stichwort: Teheran und Jalta) Für mich ist das ein weiterer Beweiss dafür, wie grausam ein Krieg ist und welche, unerwartete Folgen er haben kann. Denken sie aber daran, dass es Deutsche waren die grösseren Lebensraum brauchten, und dass es Deutsche waren, die diese Kriegsmaschine mit der ganzen Grausamkeit ins rollen gebracht hatten.

Mit freundlichen Grüssen an alle, die die wahre Geschichte pflegen wollen,
Andrzej Kula/Polska




Von: Lutz Gottwald
Date: Mon 4 Nov 2002
Hallo zusammen!
Bin heute nach einem Jahr mal wieder auf der Internetpräsenz des Dorfes meiner Vorfahren gelandet!
Lob und Anerkennung!
Besonders gefreut hat mich die Veröffentlichung der "Preetzner Glocka", welche mir auch im Original vorliegt!

PS. Im Verzeichnis der Einwohner Protzans (Anhang in "Preetzner Glocka") bin ich fälschlicherweise als Lars erwähnt!
Mit freundlichen Grüßen
Lutz Gottwald




Von: Martha Jäckel
Date: Sat, 07 Jun 2003 17:34:17

Hallo und danke für die schönen Seiten über Protzan,
ich hab diese Seiten durch zufall gefunden und weiß, dass meine Vorfahren Väterlicher seits aus Protzan kommen. Ich war schon mal vor ca. 15 Jahren in Protzan und war sehr beeintrugt das die Kirche noch genau so ist wie auf den Bild das Sie veröffentlicht haben. Mich würde nur eines interesieren wer weiß was über meine Vorfahren ich hab bei Ihrer Seite ein Bild von meinen Onkel Günter als Ministrant gesehen diese Bild ist mir sehr bekannt, mich wundert nur warum Sie Jäckel ohne c schreiben, können Sie mir dazu was schreiben oder sagen. Ich bin für jede Info dankbar

Viele Grüße
Martha Jäckel
Nandlstadt





Von: Dietmar Kolmar
Date: Thu, 02 Oct 2003

Ich bin durch Zufall auf ihrer Internetseite gelandet und finde sie sehr interessant. Auf der Suche nach dem Lager Mariental welches mir noch in Erinnerung war durch die Entlausung. Meine Familie ist mit mir am 16.Aug.46 durch dieses Lager gekommen. Auf dem Wege von Oppeln O/S nach Oldenburg in Oldbg.

Viele Grüsse
Dietmar Kolmar
Erftstadt




Von: Brigitte Esser
Date: Thu, 11 Sep 2003

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich schreibe im Namen meiner Mutter die leider fast blind ist. Der Name meiner Mutter ist Margarete Hahn geb.Lindner.Sie ist am 14.3.1925 als 12. Kind der Familie in Protzan geboren worden. Sie wohnte im Haus das mit der Nr.47 in Ihrem Ortsplan beziffert ist.Sie war sehr berührt als ich die Namensliste der damaligen Bewohner vorlas,die ihr fast alle bekannt waren.Sie wohnte bis zur Vertreibung 1946 in Protzan und ist mit ihren zwei Schwestern nach Niedersachsen verschlagen worden.Zwei ihrer Schwager sind auf der Liste der gefallenen und vermissten Soldaten.Meine Mutter würde gerne wissen , ob Ihnen Personen bekannt sind ,die noch Leben.In der Hoffnung von Ihnen Nachricht zu erhalten verbleibe ich
mit freundlichen Grüssen
Brigitte Esser


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